Gemeindebrief 4/2026

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ Galater 5,1

„Wir wollen frei sein,

frei von Bindungen, die uns belasten,

frei vom eigenen Ich,

frei von Lieblosigkeit, Hass und Ungeduld.

In Jesus fanden wir den Mann,

der echte Freiheit geben kann,

der nicht nur sagt: „Bemüh’ dich doch!

Mit festem Willen schaffst du es noch!“

Nein, Jesus löst das Grundproblem: Schuld. 

Er schenkt Freiheit, die vollkommen ist.“

So heißt es in dem obigen alten Jugendchor–Lied. Genau darum geht es. Das Bild vom Joch ist heute nicht mehr sehr bekannt. Es ist ein Querholz oder Balken, das Tieren, oft Ochsen oder auch Eseln, auf Nacken oder Stirn gelegt wird, um einen Pflug oder Wagen zu ziehen.

Freiheit ist ein heute schon inflationär gebrauchter Begriff, Selbstbestimmung hoch im Kurs. Wir wollen keinen autoritären Chef über uns, keine Politiker, die sich Gesetze ausdenken, die uns etwas abverlangen, natürlich auch Freiheit von Krieg und und auch Freiheit von den mittlerweile gefährlichen Eingriffen von KI in unseren Alltag. Und wir merken doch, wie sehr wir eingebunden sind, in ein System, das Freiheiten einschränkt. Aber in all den Umständen gibt es etwas noch viel Wichtigeres. Die innere Freiheit. Wie sieht es IN uns aus? Da sind vielleicht Verletzungen, Anklagen – sowohl anderen, aber auch uns selbst gegenüber. Da ist vielleicht auch Verzweiflung über verpasste Chancen oder die Not von Süchten, aus den wir nicht ausbrechen können. Was für schwere Lasten! Gott lädt uns ein, mit unserem schreienden Herzen, unserem Schmerz, unserer Unfähigkeit, … die Fesseln unserer Not zu zerreißen, zu ihm zukommen und uns heilen zu lassen, uns SEINE Freiheit schenken zu lassen, Und manchmal brauchen wir dazu auch Hilfe von anderen Menschen, die ER uns in den Weg stellt! Jesus sagt: „ Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid, ich will euch Ruhe geben:“ Matthäus 11, 28              
 
Herzliche Einladung!👓📚 Carola Blank